Was ist Life/Work-Planning?

Life/Work-Planning (LWP) ist eine praxiserprobte Vorgehensweise, um die Frage nach der persönlichen beruflichen Zukunft in die eigene Hand zu nehmen. Es geht darum, Arbeit zu finden, für die Sie morgens gerne früh aufstehen und die zu Ihnen passt. Dabei ist es der Methode egal, ob es um Ausbildungs- oder Studienwahl, Arbeits- oder Stellensuche, Soloselbständigkeit, Existenzgründung oder Laufbahngestaltung in den verschiedenen Lebensabschnitten geht. Egal, in welcher Situation Sie sind, Sie erarbeiten sich systematisch Antworten auf die Fragen:

Figürli guckt in Zukunft: Wohin will ich?


“WAS für Fähigkeiten setze ich gerne ein?”

“WO möchte ich meine Lieblingsfähigkeiten gerne einsetzen?”

“WIE kann ich daraus zu mir passende Ideen entwickeln, überprüfen und realisieren?”

Figürli guckt in Zukunft: Wohin will ich?
Figürli guckt in Zukunft und erarbeitet sich, was es wirklich will

Konkret

Figürli guckt in Zukunft und erarbeitet sich, was es wirklich will

Im ersten Schritt kommen Sie sich selbst auf die Spur und erstellen ein maßgeschneidertes Zielprofil in Form eines Tortendiagramms. Hier werden zwei Hälften unterschieden: Was will ich gerne anbieten?” undWo will ich das gerne anbieten?”

Was?

“Was möchte ich gerne beruflich tun?”  So simpel die Frage erscheinen mag – es ist nicht immer leicht, sie zu beantworten. Oft kommt als erste Antwort: “Etwas, das Spaß macht!”. Das ist zweifelsfrei richtig, nur sehr allgemein. Was genau macht Ihnen Spaß? Welche Fähigkeiten wenden SIE an, wenn Sie etwas gut und gerne tun? 

Um sich die Frage “Was will ich in Zukunft beruflich tun?” zu beantworten, wäre es hilfreich, den eigenen Fähigkeiten auf die Spur zu kommen. Jeder Mensch hat bestimmte Fähigkeiten, auf die er gerne zurückgreift. Fähigkeiten, die einem liegen und bei denen man “Flow” erlebt. Oft fällt es schwer, diese Fähigkeiten und ihren Wert genau zu erkennen und zu benennen. Es fehlt an Sprachlichem für diese Fähigkeiten.

 

Der Was-Baustein vom LWP

 

Der Was-Baustein bietet Werkzeuge, um Ihren Lieblings-Fähigkeiten systematisch auf die Spur zu kommen und damit das linke, blaue Tortenstück Ihres maßgeschneiderten Zielprofils mit Inhalt zu füllen. “Nebenbei” entsteht eine Sammlung belegender Beispiele aus der eigenen Biografie, um sich selbst und später andere zu überzeugen, dass Sie über diese Fähigkeiten auch wirklich verfügen.

„Ich kann nun ganz klar benennen, was ich kann und was ich davon wirklich gerne mache. Diese Klarheit hat mir in meinem Leben und im Beruf schon viel Erleichterung gebracht.“

Dr. Mehmet, Projektleiter in der Lebensmittel-Industrie, heute Geschäftsführer und Serial-Entrepreneur in der Lebensmittelentwicklung
Der Was-Baustein vom LWP

Wo?

Der Wo-Baustein beim LWP

“Wo möchte ich meine Fähigkeiten gerne einsetzen?” Auch hier erscheint eine Antwort einfach: “Da, wo es schön ist!” Aber was genau braucht es für Sie, damit Sie sagen: “Da ist es schön!”? Mit diesen Antworten erarbeiten Sie sich das rechte, rote Tortenstück Ihres Zielprofils.

 

Der Wo-Baustein beim LWP

Jede berufliche Tätigkeit findet statt unter spezifischen Randbedingungen und zu einem konkreten Thema (Produkt, Dienstleistung, Zielgruppe). Gut ist es, die eigenen Vorlieben und Leidenschaften klar benennen zu können: “Was schätze ich an Kolleg:innen, an Vorgesetzten, an Kund:innen? Unter welchen Randbedingungen blühe ich auf? Was sind für mich wichtige, sinnstiftende Werte? Und was sind Themen, für die ich ein inneres, natürliches Interesse mitbringe?”

 

„Ich wusste einfach nicht, wie ich rausbekomme, wofür ich beruflich brenne. Mit den Themen, in denen ich vorher arbeitete, konnte ich mich nicht wirklich identifizieren. Jetzt arbeite ich in einer Branche und einer Umgebung, wo ich das kann!“

Nicole, 30 Jahre, E-Commerce Operations Managerin

Der Wo-Baustein bietet  Werkzeuge, den relevanten Randbedingungen, Werten und Interessen auf die Spur zu kommen und hierfür Sprache zu entwickeln. Als (gewolltes) Nebenprodukt erhalten Sie Belege aus der eigenen Biografie, die Ihnen und anderen verdeutlichen werden, warum Ihnen dies wirklich wichtig ist.

 

„Ich fand gut, dass nicht nur die Karriereplanung im Vordergrund stand, sondern es auch um die Frage ging, wie stelle ich mir eigentlich mein Leben vor, in dem dann mein Beruf integriert ist. Mein Blick für Randbedingungen, die mir wichtig sind, ist nun sehr geschärft.“

Lisa, Promovierende der Biochemie

Wie?

Wie kann ich aus meinem WAS und WO zu mir passende, berufliche Ideen kombinieren, überprüfen und realisieren?” Grundlage für den Wie-Baustein ist es, Sprache für die eigenen Fähigkeiten (Was?), die für sich relevanten Randbedingungen und die Interessen (Wo?) zur Verfügung zu haben.

Ist das eigene, maßgeschneiderte Zielprofil (auch die eigene LWP-Torte genannt)  mit Inhalt gefüllt, bietet der “Wie-Baustein” Werkzeuge, wie Sie die Tortenstücke unter einen Hut bringen können. Es geht darum, die Elemente der eigenen Torte auf kreative, unterschiedliche Art zu kombinieren und basierend auf ihren Kriterien sehr viele berufliche Ideen zu generieren. Mit dem Ziel, dass Sie aus einer Unmenge an Ideen schrittweise Ihre drei Lieblings-Ideen auswählen, von denen Sie denken: “Wie geil wär’ das denn?!”

Globus mit markiertem Ort unter der Lupe

Bevor Sie sich nun final entscheiden, kommt der Realitäts-Check. Es geht darum, Ihre drei Ideen empirisch zu überprüfen: “Gibt es Menschen, die beruflich so etwas tun und ist das wirklich so klasse, wie ich dachte? Und wenn ja: wie komme ich genau da hin?”

Hier kommt eine Methode von Daniel Porot zum Einsatz: eine Art systematische Marketing-Kampagne in eigener Sache. Durch gut strukturierte, informelle Gespräche mit Menschen aus der Praxis erhalten Sie Infos aus erster Hand. Sie lernen Arbeitsfelder, Trends, Bedarfe und verschiedene Nischen der Branche kennen und erhalten Einblicke in die wirkliche Wirklichkeit. Diese helfen Ihnen, Ihre Ideen zu überprüfen und mögliche, meist vorher unbekannte Wege sichtbar zu machen. Nebenbei bauen Sie ein Netzwerk in der Zielbranche auf. Damit verschaffen Sie sich Zugang zum sogenannten “verdeckten Arbeitsmarkt”.

„Ich hatte vorher keine Ahnung, wie ich mit Menschen aus der Berufspraxis Kontakt aufnehmen kann, ohne nach Arbeit zu fragen oder mich anzubiedern. Nun weiß ich, wie ich das mache. Und mache es!“

Clara, 27 Jahre, Bioinformatikerin

"Ich bin jetzt schon in die Infogespräche gestartet und muss sagen, ich war doch ein bisschen überrascht, wie gut das funktioniert hat (auch wenn Marc mehrfach beteuert hat, dass es funktioniert!). Bei einer meiner "Interessen" habe ich auch in einem Infogespräch richtig gemerkt, dass ich da ein Thema gefunden habe, was mich WIRKLICH interessiert und wo mein Herz für schlägt 😉 Das ist schon cool!“

Alice, 33 Jahre, studierte Sozialpädagogik auf Lehramt; jetzt wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lernberaterin
Globus mit markiertem Ort unter der Lupe

Der verdeckte Arbeitsmarkt

Kreisdiagramm: Anteil vom offenen und verdeckten Arbeitsmarkt

Nur jede dritte Stelle wird durch eine öffentliche Stellenausschreibung neu besetzt. Dies nennt Daniel Porot den “offenen Arbeitsmarkt”, da für alle offen zugänglich und sichtbar. Bei den meisten (auch ausgeschriebenen) Stellen werden jedoch Menschen eingestellt, die bereits vorher bekannt oder aus dem Netzwerk empfohlen wurden. Dies nennt Porot den “verdeckten Arbeitsmarkt”, da die Kandidat:innen bereits gefunden wurden, bevor die freie Stelle öffentlich sichtbar wurde. Sich systematisch mit den LWP-Methoden ein Netzwerk in dem relevanten Arbeitsmarkt aufzubauen, bietet Ihnen eine gute Grundlage für den Zugang zum verdeckten Arbeitsmarkt.

„Positiv überrascht war ich von dem Ausgehtag, an dem wir die LWP-Netzwerktechniken praktisch erprobten. Die Reaktionen der Menschen, die wir um ein Informationsgespräch gebeten hatten, waren sehr positiv. Manche waren überrascht und andere regelrecht begeistert, dass wir sie um ein Gespräch bitten wollten. Das bestätigte sich auch nach dem Kurs, als ich im „echten Leben“ Informationsgespräche nutzte und dadurch letztlich zu der Stelle im verdeckten Arbeitsmarkt kam, die ich in 3 Monaten beginnen werde.“

Christopher, 37 Jahre, vorher Teamleiter in der Qualitätskontrolle (Chemiebranche), jetzt Vertriebsmitarbeiter im Außendienst (Abfallwirtschaft)

Haltung

Das selbstkonstruierte Wunschprofil als Torte gemalt
LWP bietet Werkzeuge, “Expert:in in eigener Sache” zu werden. Das erfordert die Bereitschaft,  Eigenverantwortung zu übernehmen sowie den Wunsch, selbst aktiv zu werden!
Denn weder ein Test noch eine Expertin oder Experte raten Ihnen, was Sie werden sollen. Vielmehr erarbeiten Sie mit Hilfe der LWP-Werkzeuge selbständig und selbstbestimmt passende, berufliche Ideen und setzen diese pro-aktiv um. Indem Sie die eigenen Spielräume erkennen (so klein sie auch sein mögen), erweitern Sie diese und werden sie möglichst effektiv nutzen können.

„Durch den LWP-Kurs habe ich bei der Jobsuche viel genauer geguckt: was ist mir wichtig? Was passt wirklich? Auch habe ich anders verhandelt. Nicht mehr aus einer Bittstellerhaltung, sondern aus einer Haltung, ‚ich habe was zu bieten‘ und die dennoch auf dem Teppich bleibt. Diese selbstbewusste Haltung, die ich im LWP-Kurs aufbaute und die ich durch das Anwenden von LWP weiter stärkte, habe ich mir bis heute erhalten. Unter anderem habe ich so auch eine Regeländerung erwirkt, von der auch andere Arbeitnehmer*innen profitieren können.“

Manja, 41 Jahre, vorher HARTZ IV, nach LWP (wieder) Sozialarbeiterin
Die Effektivität der Werkzeuge und Übungen nimmt zu, wenn Sie “Fremdgehirne” einschalten und für sich mitdenken lassen. Und auch, wenn Sie selbst als Fremdgehirn für andere dienen, kann das für Sie sehr inspirierend, bereichernd und lehrreich sein. Ein Grund, warum LWP vor allem in Gruppensettings angeboten wird und Anwendung findet.

„Ich war überrascht, wie Leute mir in Kleingruppen mit ihrem Denken und ihren Ideen geholfen haben. Denn ehrlich gesagt dachte ich im ersten Moment, als ich die anderen Teilnehmenden sah: wie will mir denn so jemand helfen können? Doch ich erhielt wichtige Hinweise, Feedbacks und Ideen, die meine grauen Zellen weiterverarbeiten konnten und mich wie meine Ergebnisse sehr bereicherten. Die Menschen haben mir mit Ihrer Sicht und dem anderen Blickwinkel immens geholfen.“

Claus-Dieter, 51 Jahre, Kaufmann
Das selbstkonstruierte Wunschprofil als Torte gemalt

Wo kommt Life/Work-Planning (LWP) her?

Ursprung und Entwicklung von LWP auf Weltkarte

Ursprung USA

Richard Nelson Bolles (1927–2017) entwickelte die Methode Life/Work Planning in den 1960er Jahren in Projekten der Episkopalkirche. Die rigoros praxisorientierte Methode wurde schnell von Gewerkschaften aufgegriffen, die LWP flächendeckend in den USA verbreiteten. Bolles’ Buch “What Color Is Your Parachute?” gehört mit einer Auflage von über 10 Millionen in 28 Ländern zu den meistgekauften Jobsucher-Handbüchern weltweit.

Europa

Der Franzose Daniel Porot war der Erste, der Ende der 1970er Jahre LWP nach Europa brachte. Er lernte LWP bei Bolles kennen, leitete mit ihm Seminare und bildete Trainer:innen aus. Porot war maßgeblich an der Entwicklung des WIE-Bausteins beteiligt, der mit der PIE-Methode seine Handschrift trägt.

Deutschland

Anfang der 1990er Jahre brachte John Webb LWP nach Deutschland. Ausgebildet von Bolles und Porot (mit denen er auch Seminare leitete und Trainer:innen ausbildete) führte er LWP zunächst an Universitäten und Hochschulen in Münster, Bremen, Hannover und Berlin ein sowie bei zahlreichen Arbeitsagenturen. 2002/03 bildete er die erste Generation LWP-Trainer:innen aus. Dadurch entstanden noch mehr LWP-Angebote an noch mehr Orten, bei noch mehr Organisationen und für noch mehr  Zielgruppen.

Häufig gestellte Fragen – FAQ

Was ist Life/Work-Planning – kurz LWP?

LWP ist ein effektives Verfahren zur Berufsorientierung, Karriereplanung und Stellensuche. Die Methode zielt auf den so genannten verdeckten, nicht öffentlich ausgeschriebenen Arbeitsmarkt. Das Besondere dabei ist, dass die suchende Person in den Mittelpunkt gestellt wird: nicht die arbeitgebende Person, nicht der Arbeitsmarkt und auch nicht die Beschäftigungsprognosen.

Für wen ist LWP sinnvoll?

Grundsätzlich ist LWP für alle geeignet, die ihre berufliche oder private Zukunft planen möchten, unabhängig von Alter, Schule/Studium und Beruf. Die meisten Teilnehmenden sind zwischen 25 und 55 Jahre alt und haben 5 bis 20 Jahre Berufserfahrung.
Manche suchen eine völlig neue Richtung für sich, manche wollen eher eine Bestätigung für schon getroffene Entscheidungen. Wiederum andere suchen Werkzeuge, um den Arbeitsmarkt für sich systematisch zu erforschen. Mehr zu “Für wen?”

Es gibt spezielle LWP-Angebote für Jugendliche als auch zur Ruhestands-Vorbereitung für ältere Menschen.

Wie funktioniert LWP?

Das Verfahren umfasst drei Kernbereiche: „Das Was?“, „Das Wo?“ und „Das Wie?“. Aus Sicht der Stellensuchenden heißt es dann:

  • Was genau für Leistungen möchte ich dem Arbeitsmarkt anbieten?“
  • Wo genau (in welcher Umgebung, Firma, Branche) möchte ich meine Leistungen anbieten?“ und
  • Wie finde ich die Betriebe, die meinem Zielbild nahe kommen?“ bzw. „Wie komme ich in solche?“


Mehr Details

Welche Vorteile bringt LWP für Stellensuchende?

  1. Das Ende des passiven Wartens. LWP-Anwendende brauchen weder auf Stellenausschreibungen noch auf Vermittlungsglück zu warten. Man legt selbst systematisch mit der eigenen Marketingkampagne los. Eigeninitiative, Eigenverantwortung und Selbstbewusstsein werden gestärkt.
  2. Das Ende des „Sich-Verstellen-Müssens“. Anstatt sich zu verbiegen, um vermeintlichen Idealbildern zu entsprechen, sucht man nach der Organisation, für die man „in Ordnung“ ist, so wie man ist. Eben ohne „sich-zu-verstellen“.
  3. Die Erschließung des immensen Potentials nicht öffentlich ausgeschriebener Stellen.

Wo kommt LWP her?

Das Verfahren wurde von dem amerikanischen Arbeitswissenschaftler Richard Nelson Bolles entwickelt. Sein Buch „What Color Is Your Parachute“ (deutsch: „Durchstarten zum Traumjob“, Campus-Verlag) ist das weltweit meist gekaufte Buch zum Thema Jobsuche.
LWP wird von Gewerkschaften, Kirchen, Universitäten, Hochschulen, Schulen, Verbänden und Unternehmen in Europa, Asien, Australien, Nord- und Südamerika eingesetzt.

Funktioniert LWP auch in Deutschland?

Deutsche LWP-Absolvent:innen haben heute Stellen bei Solarfirmen, Fluggesellschaften, Computer- bzw. Softwarefirmen, in Krankenhäusern, Verlagen, Medienkonzernen, Kirchen, Museen, Hotels, Chemiekonzernen, Kosmetikfirmen, in der Lebensmittelbranche, Handwerksfirmen, Agenturen, Ingenieurbüros, Automobilindustrie und Mobilitätsfirmen, Telekommunikationsunternehmen, Versicherungen, Banken, Hilfsorganisationen, im Gesundheitssektor, Universitäten, Fachhochschulen, Schulen, NGOs, Behörden, Ministerien, Stadt- bzw. Kommunalverwaltungen und Architekturbüros.
Viele entscheiden sich für eine selbstständige Tätigkeit.

Literatur zu Life/Work-Planning

LWP-Buch

–   bitte kauft beim lokalen Buchhandel oder lest in der Bibliothek 😉

Anbei eine Auswahl an Literatur und der Hinweis: Life/Work-Planning ist eine Methode, die dadurch Nutzen erzeugt, in dem man was damit tut. Es gibt Leute, die sich autodidaktisch gut etwas aneignen und erarbeiten können. Anderen fällt das eher schwer. Sollten Sie feststellen:

  • das Buch liegt nur rum oder
  • Sie lesen das Buch nur halb und machen keine Übungen oder
  • Sie lesen das Buch ganz und machen keine Übungen oder
  • Sie lesen das Buch, beginnen mit den Übungen, sind aber unsicher und legen deshalb das Buch wieder zur Seite,

 

dann könnte für Sie der Besuch eines Workshops hilfreich sein, in dem Sie unter professioneller Anleitung und mit der Unterstützung einer Gruppe arbeiten. 

„Beim Buch entschied ich: Ich lese es jetzt einfach mal durch. Aber die ganzen Aufgaben werde ich nicht machen! Dafür gönne ich mir den Workshop. Und diese Entscheidung war goldrichtig für mich, denn hier bekamen die Aufgaben etwas spielerisches und der Austausch mit den Anderen war für mich sehr inspirierend und hilfreich.“

Tanja, 47 Jahre, Biologin, Mutter und Wiedereinsteigerin
LWP-Buch

Bolles, Richard: “Durchstarten zum Traumjob”, Campus Verlag

Mit einer Auflage von über 10 Millionen Exemplaren in 28 Ländern gehört dieses Buch zu den meistgekauften Jobsucher-Handbüchern weltweit. Regelmäßig erscheinen neue, aktualisierte Auflagen. Die deutschsprachige Ausgabe des amerikanischen Basisbuchs ist eine der besten Einführungen in das Konzept Life/Work-Planning. Seit 1999 gibt es eine solide deutsche Übersetzung. Wer sich an dem “amerikanischen Stil” stört, besucht besser eine LWP-Veranstaltung 😉

Richard N. Bolles: "Durchstarten zum Traumjob"

Bolles, Richard: “Durchstarten zum Traumjob – Das Workbook”, Campus Verlag

Das Arbeitsbuch zum Buch, in dem auf Theorie und Erklärungen verzichtete wird, mit viel Platz für die konkreten Übungen. Das Workbook kann sowohl ergänzend zum Buch oder als eigenständiges Übungs- und Arbeitsbuch genutzt werden.

Richard N. Bolles: "Durchstarten zum Traumjob - Das Workbook"

Bolles, Richard: “What Color Is Your Parachute?”, Ten Speed Press

Dies ist der englische Originaltext, länger und etwas ausführlicher als die deutsche Ausgabe. Gläubige Christ:innen schätzen vor allem das Kapitel “How to find your Mission in Life”, in dem Bolles beschreibt, welche Rolle die eigene Spiritualität bei der Jobsuche und Karriereplanung spielen kann. Auch das Original erscheint regelmäßig in einer neuen, aktualisierten Auflage. 
Richard N. Bolles: "What Color Is Your Parachute?", Ten Speed Press

Porot, Daniel: “The PIE Method”, JIST Works Inc.

In diesem Buch widmet sich Porot in seinem ihm eigenen Stil (Strich-Figuren) dem LWP-Konzept mit Schwerpunkt auf den WIE-Baustein. Die einzelnen Schritte werden detailliert und gut nachvollziehbar dargestellt. Leichtes Englisch und illustriert.
 
Daniel Porot: The PIE Method

Bolles, Richard and Figler, Howard: “The Career Councelor’s Handbook”, Ten Speed Press

Geschrieben für Leute mit beratender Funktion, die LWP-Techniken in ihrer Arbeit mit Klient:innen einsetzen wollen.
 
Richard N. Bolles and Howard Figler: "The Career Councelor's Handbook"

Bolles, Richard: “The Three Boxes of Life”, Ten Speed Press

Hier beschreibt Bolles viel Hintergrundwissen zum LWP-Konzept. Außerdem bringt er zahlreiche Beispiele, wie LWP sich sowohl für Jugendliche eignet (“Will ich wirklich studieren und wenn ja, was?), für Berufstätige (“Wie finde ich eine Arbeit, die ich gerne mache?”) als auch für die Ruhestandsplanung (“Was will ich wo im Ruhestand machen, so dass es mich erfüllt?”).
Richard N. Bolles: "The Three Boxes of Life"

Bolles, Richard und Nelson, John E.: “Die besten Jahre”, Campus Verlag

Eine deutsche Ausgabe, die das Konzept Life/Work-Planning auf die Vorbereitung des Ruhestands adaptiert.
Richard N. Bolles und John E. Nelson: "Die besten Jahre"

Bolles, Richard and Brown, Dale Susan: “Job-Hunting for the So-Called Handicapped or People Who Have Disabilities“, Ten Speed Press

Basierend auf dem Life/Work-Planning-Konzept geben Bolles und Brown nützliche Ergänzungen und Tipps für Menschen mit Beeinträchtigungen.
Richard N. Bolles and Dale Susan Brown: "Job-Hunting for the So-Called Handicapped or People Who Have Disabilities"

Bolles, Richard and Christen, Carol and Blomquist, Jean M.: “What Color Is Your Parachute for teens”, Ten Speed Press

Dieses Buch wendet sich an Teenager, die ihre berufliche Zukunft mit Life/Work-Planning gestalten.
 
Richard N. Bolles and Carol Christen and Jean M. Blomquist: "What Color Is Your Parachute for teens"

Bolles, Richard and Christen, Carol and Blomquist, Jean M.: “Was ist Dein Ding? Einfach Deinen Traumjob finden – Durchstarten zum Traumjob für Teenager”, Campus

Dies deutsche Übersetzung für Teenager, die ihre berufliche Zukunft mit Life/Work-Planning gestalten.
 
Richard N. Bolles und Carol Christen und Jean M. Blomquist: "Was ist Dein Ding? Einfach Deinen Traumjob finden - Durchstarten zum Traumjob für Teenager", Campus

Infos im Netz

LWP-Homepage

Seiten in Deutschland

DIE umfangreichste, deutschsprachige Internetseite zur Methode “Life/Work-Planning”, betreut von John Webb. John Webb brachte die Methode Anfang der 1990er Jahre nach Deutschland und gilt als der weltweit meist-erfahrene LWP-Trainer. Die Seite ist in den 1990er Jahren auf dem nordrhein-westfälischen Bildungsserver “learnline” entstanden – die gestalterischen Möglichkeiten der 1990er Jahre sieht man ihr noch heute an, denn von der Optik hat sich kaum etwas geändert. Inhaltlich jedoch top mit allen öffentlich noch zugänglichen Artikeln und Radiobeiträgen zu LWP sowie Angeboten verschiedener ausgebildeter LWP-Trainer:innen. Lassen Sie sich vom visuellen Erscheinungsbild nicht abschrecken!

www.lifeworkplanning.de

Die Zentrale Einrichtung für Weiterbildung (ZEW) der Leibniz Universität Hannover führt eine extra Seite zu den LWP-Angeboten, die sich auch an Menschen fern des universitären Umfeldes richtet. Die ZEW hat sich auf die Fahnen geschrieben, Menschen außerhalb der Universität universitäres Wissen zugänglich und nutzbar zu machen. Dort sind seit 1999 LWP-Veranstaltungen im ständigen Programm.

https://www.zew.uni-hannover.de/de/weiterbildungen/weitere-angebote/life-work-planning/

International

Das Internetangebot von Richard Nelson Bolles ist auch nach seinem Tod sicherlich noch die umfangreichste Quelle für Informationen rund um Life/Work-Planning.

http://www.jobhuntersbible.com

Daniel Porot entwickelte mit Bolles die Methoden weiter, vor allem den WIE-Baustein. Er war der erste, der LWP-Seminare in Europa veranstaltete. Sie waren jahrelang fester Bestandteil der Curricula bei INSEAD (Fontainebleau) und HEC (Paris).

www.porot.com

LWP-Homepage

Infos in den Medien

Berichte über Life/Work-Planning in Zeitungsartikeln, Fernsehen und Rundfunk sind finden Sie im Medien-Pressespiegel